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Brauche Hilfe - Ecken richtig platzieren
#1
Hallo, also habe den Würfel unten alles in weiss gelöst, jetzt bin ich oben mit gelb am werke, doch mit diesem Turtorial komme ich nicht weiter:
https://youtu.be/HYyrneUsJ88?t=488

Bei mir ist keine einzige Ecke korrekt?!:


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#2
Es gibt mehrere Methoden, du verwendest eine einfache Anfänger Methode (LbL), das ist (wie der Name sagt) für den Anfang auch ganz richtig.

Die Ecken müssen im nächsten Schritt an ihre richtige Position, dabei ist es zunächst egal wie sie gedreht sind (das kommt als letzter Schritt). Nehme zum richtigen positionieren der Ecken einfach die hier in der LbL Anleitung unter Punkt 6 beschriebenen Zugfolge.

https://www.speedcube.de/lbl.php

Danach sollten alle Ecken an ihren richtigen Positionen sein, aber noch nicht richtig gedreht. Dann kannst du gleich mit dem nächsten und letzten Schritt weitermachen.
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#3
Vlt eine einfachere Antwort, die zu dem Tutorial passt das du mitgeschickt hast: Wenn keine Ecke passt, dann kannst du quasi "irgendwo" anfangen und es wird sich automatisch eine ecke lösen Smile
(Mit irgendwo meine ich, dass du einfach eine der falschen Ecken dort hältst, wie im Video die richtige gehalten wird)
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#4
Super, hat mit der Methode vom Link geklappt.
Jetzt habe ich ein anderes Problem. Das gelbe Kreuz. Bekomme es manchmal nicht hin, hier die Fotos im Anhang.


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#5
Es gibt immer eine gerade Anzahl an gekippten Kantensteinen (ok, wenn du den Würfel auseinander nimmst und falsch zusammen baust, dann geht auch eine ungerade Zahl - die ist dann aber durch normales Drehen nicht lösbar). D.h. wenn in der letzten Ebene nur einer gekippt ist, muss es woanders noch einen geben.
In deinem Fall ist der orange-blaue Kantenstein gekippt (englisch: "flipped"). Wenn du den jetzt richtig rum machst, wird auch ein für dich lösbares gelbes Kreuz daraus werden.

Was mich etwas irritiert: die weiße Fläche ist ja offensichtlich auch nicht komplett gelöst, das hätte ich nun bei einer LbL-Methode erwartet ...
Methode C-3PO: So lange auf den Würfel einreden, bis er sich entnervt freiwillig selbst zurückdreht.
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#6
Ahaaaa, super, danke! Habe es jetzt noch mehr als 10 mal den Würfel gelöst und so langsam bin ich im Modus :-)
Also jetzt kann ich es so ungefähr unter 5 min Lösen mit der Anfänger-Methode.
Welche Methode würdet mir jetzt empfehlen um schneller zu sein?
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#7
Der wichtigste Tipp solange du noch mehrere Minuten brauchst: Viel Üben und evtl. auch "Fingertricks" lernen um bestimmte Züge schneller ausführen zu können. Auch mit einer Anfängermethode sind Zeiten unter 1 Minute möglich.

Die Methode die ich dir empfehlen würde ist die "Fridrich-Methode". Diese Methode wird von einem Großteil der Speedcuber verwendet und ist vom Prinzip her ähnlich wie die meisten Anfängermethoden. Es werden dabei teilweise 2 Schritte zu einem zusammengefasst, so dass im Durchschnitt nur etwa halb so viele Züge zum Lösen des Würfels notwendig sind:
- Beim "F2L" wird jeweils eine Ecke der ersten Ebene zusammen mit der dazu passenden Kante der 2. Ebene gelöst
- Beim "OLL" werden sowohl Ecken als auch Kanten der letzten Ebene korrekt orientiert
- Beim "PLL" werden sowohl Ecken als auch Kanten der letzten Ebene korrekt plaziert so dass der Würfel danach gelöst ist.
Um die Fridich-Methode komplett zu beherrschen musst du dir sehr viele Zugfolgen merken. Du musst dir aber nicht alles auf einmal einprägen, du kannst z.B. mit F2L beginnen und die letzte Ebene genauso lössen wie du das bisher auch machst.
Beim "PLL" soltest du dich zunächst auf die Fälle beschränken die nur die Ecken oder nur die Kanten betreffen. Damit kannst du "PLL" in 2 Schritten lösen und brauchst dafür nur einen kleinen Teil der insgesamt 57 Zugfolgen auswendig lernen.
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#8
Ich würde an deiner Stelle noch ein wenig mit der LbL Methode weiter machen, dabei schon das F2L (nach und nach) einbauen (das kollidiert nicht). Und wenn du dann ca. 1000 Solves hast, auf OLL PLL umsteigen. Nicht zu lange warten, das habe ich gemacht, es bringt keinen Vorteil mehr außer dass du natürlich (unabhängig von der Methode) die Fingerfertigkeit übst. Und von Anfang an ordentlich scramblen und die Zeiten messen.
Letztendlich, ist das Vorgehen aber sehr individuell anhängig von der Auffassungsgabe, der eingesetzten Zeit und auch vom Alter (das merke ich, da ich erst mit Ende 40 mit dem cuben angefangen habe).
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