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cuberin aus wien - Druckversion

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cuberin aus wien - maria marazzi - 11.10.2014

hallo liebe cuber_innen!  Smile

bin seit 3-einhalb monaten absolut speedcube-süchtig!! hab aber so den verdacht, dass - wenn ich hier von anfängern lese - mein gehirn bissl langsamer funktioniert, als einige andere (das liegt wahrscheinlich daran, dass ich wienerin bin  Big Grin  ).

mit der alten methode layerbylayer war ich schon ziemlich schnell (für meine verhältnisse), also durchschnittlich so 1.20, aber bin auch nach viel anstrengung nicht mehr schneller geworden, weshalb ich dann die fridrich-methode gelernt hab. es steht zwar überall, man soll AUF KEINEN FALL die F2L auswendig lernen, aber ich habs trotzdem gemacht, was jetzt auch mein problem ist. der rest geht schon ganz gut, und seit ein paar tagen bin ich bei durchschnittlich 55 sekunden.

ich bin ECHT SO SÜCHTIG, hab den kleinen immer dabei, er liegt beim schlafen gehen immer neben mir, ohne ihn geh ich nicht außer haus, meine letzte beziehung ging wegen ihm in die brüche  Angel

aber was mich so ärgert: ich werd bei diesen blöden F2L nicht schneller, weil ich mir die pärchen immer so richte, dass ich dann die auswendiggelernte formel anwenden kann.

wie macht ihr das?

und vor allem: sucht ihr als erstes immer:

möglichkeit 1: einfach den erstbesten stein und sucht dann den passenden dazu, oder

möglichkeit 2: länger schauen, ob es schon ein zusammengefügtes pärchen gibt

möglichkeit 3: wahllos mög.1 und 2 und andauernd planänderung (was ich mache)

danke für ratschläte!


RE: cuberin aus wien - Floppyfeind - 11.10.2014

Halli Hallo!

Tja, das mit dem F2l dauert halt immer ein bisschen Smile.
Keine Sorge also. Man muss die richtige Balance finden, wie du es ja versuchst.
Meist ist nicht das offensichtlicheste Paar das einfachste/schnellste zu lösen. Aber bevor du dann zu lang suchst, wenn du nichts besseres findest, löst du halt das offensichtlichere Paar.
Es ist übrigens immer zu empfehlen, sofort zu wissen, wo der andere Stein ist, der zu deiner Kante oder deiner Ecke gehört. So weißt du sofort, welchen Fall du anwenden musst.
Also nicht zuerst nach Kante oder Ecke als einzelner Stein suchen, sondern für beides gleichzeitig, also für das Paar ein Auge haben.
Wie du ja sicher schon gemerkt hast, ist das nicht so einfach. Aber da hilft einfach die Übung, also keine Sorge. Das klappt schon Big Grin.
Es reicht auch, wenn man einfach vor dem Fernseher oder PC bisschen langsam dreht, also ohne Zeitstoppen übt.
Und als Tipp noch für das F2l: Schau dir die Fälle, die du auswendig gelernt hast, mal alle ganz genau an. Du musst verstehen, was die Zugfolge, die du auswendig gelernt hast, für einen Effekt auf die Steine, die du lösen willst, hast. Mit diesem Verständnis wird es dir immer leichter fallen und es macht ja auch mehr Spass, wenn man sich verbessert Smile.

Wenn du noch Fragen hast, frag ruhig, dafür sind wir ja da Big Grin.


RE: cuberin aus wien - AlexICG - 11.10.2014

Auf Dauer wirst du auch merken, wenn du 2 Teile hast, die du leicht zusammenfügen und einfügen kannst Smile
Speedcubing is sehr viel Übungssache^^


RE: cuberin aus wien - maria marazzi - 11.10.2014

danke für eure raschen antworten!

ok, ein bissl bin ich jetzt wieder zuversichtlicher… Wink

ist das normal, dass ich manchmal eine ecke oder kante im visier hab und anstrengend den dazupassenden stein suche? und ich ihn dann unendlich lange nicht finde? ging es euch auch so am anfang? man muss den würfel dazu ja so viel herumdrehen…


RE: cuberin aus wien - Floppyfeind - 11.10.2014

Ja, das ging jedem so ^^.
Aber irgendwann klappts halt schneller und du kannst dir Positionen auch merken.
Dieses Problem mit den Drehpausen wird dich aber noch lange begleiten. Wenn man mal so 30 Sekunden angelangt ist, kann man versuchen, Drehpausen durch Slowturning zu minimieren.
Kannst du aber natürlich auch jetzt schon ausprobieren. Dazu drehst du immer so langsam, dass du aber durchgehend im selben Takt eine Drehung machst. Zum Beispiel ein Zug pro Sekunde. Dazu musst du dann halt vorausplanen und schon das nächste Paar suchen, während du gerade eins einbaust. Man fängt mit einem langsamen Takt an und steigert sich dann, wenn es immer besser klappt. Zum Beispiel kann man sich auch ein Metronom nebendran stellen.


RE: cuberin aus wien - maria marazzi - 11.10.2014

aha, verstehe. meinst du, dass man so schneller lernt, vorauszuschauen? oder sieht es einfach besser aus ? Blush


RE: cuberin aus wien - Floppyfeind - 11.10.2014

Genau. Also in erster Linie fördert es das Lookahead. Also das Vorausschauen. Natürlich stoppt man währenddessen nicht die Zeit ^^. Also es geht bei der Übung nicht um Schnelligkeit, sondern um Effizienz.
Und dann kann man damit ja auch bisschen seinen sogenannten Turningstil verbessern. Je effizienter man löst, desto weniger hektisch sieht ein Solve dann aus. Und man muss dann auch irgendwann nichtmehr ständig den Cube rumdrehen und nach Steinen suchen.


RE: cuberin aus wien - maria marazzi - 11.10.2014

ok. entschuldige, wenn ich so viel frage, aber es ist halt das erste mal, dass ich mich mit so "gleich-verrückten" wie mich austauschen kann Wink

was mich auch interessieren würde: diejenigen, die schon gaaanz schnell sind, können die dann alle algorithmen aus jeder perspektive? ich mein jetzt, ohne, dass sie den würfel immer so drehen müssen, damit er für einen algorithmus in der richtigen position ist.

? das würde ja dann bedeuten, dass man das ganze MAL 4 lernen müsste, oder? Huh Undecided


RE: cuberin aus wien - DarkCuber - 11.10.2014

Ich würde mich jetzt nicht als Schnell bezeichnen, aber für die Last Layer lernt man die Algorithmen meist nur von einer Seite.
Beim F2L macht man das eh Intuitiv und meißt kann man die Fälle von allen Perspektiven

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RE: cuberin aus wien - AKOM - 11.10.2014

Das ist ja genau der Grund, warum so viele sagen, dass man die F2L-Algs nicht auswendig lernen soll. Die meisten können das intuitiuv und das funktioniert dann auch ohne demn Cube zu drehen.